Loyalität auf Gegenseitigkeit

Die ungewöhnliche Erfolgsgeschichte von M. Busch basiert nicht zuletzt auf gegenseitigem Respekt von Unternehmensleitung und Mitarbeitern. Dieses Erbe schließt ein, Leistungen nicht nur einzufordern, sondern diese auch durch eine angemessene Gegenleistung zu honorieren.

Arbeiten bei M. Busch

Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte wurde maßgeblich von einer dynamischen Branchenentwicklung und steigendem Wettbewerbsdruck geprägt. Wir begegnen auch heute und in Zukunft diesen Herausforderungen mit Investitionen und flexibler Anpassung. Die oft einschneidenden Veränderungen wurden und werden von den Beschäftigten in vorbildlicher Weise mitgetragen. Hier bewährte sich das „Wir-Bewusstsein“ von Belegschaft und Firmenleitung.

Die Basis dafür heißt einerseits soziale Verantwortung, Anerkennung und innerbetriebliche Weiterbildung; auf der anderen Seite werden Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit als selbstverständlich betrachtet. Typisch eigentlich, dass Busch bereits 2005 das Entgeltrahmenabkommen (ERA) einführte und seitdem alle Beschäftigten nach einem gemeinsamen Entgeltsystem bezahlt.

Heute gilt es vor allem, die Auswirkungen der demographischen Entwicklung in den Griff zu bekommen. Deshalb praktizieren wir zielstrebig eine zukunftsorientierte Personalpolitik.

Interviews mit unseren Mitarbeitern

Dirk Schirrey, Produktionselektriker Robotertechnik

M. Busch Dirk SchirreyWie ist Ihr Werdegang im Unternehmen?

Von 1992 an habe ich eine 3,5 jährige Ausbildung zum Energieelektroniker mit der Fachrichtung Anlagentechnik absolviert. Nach der Gesellenprüfung war ich bis Ende 1996 als Elektroniker im Gesamtbetrieb in Wehrstapel tätig.

1997 habe ich den 10-monatigen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr abgeleistet und konnte danach als Produktionselektriker in der Dreherei im 2-Schichtbetrieb wieder einsteigen. Im Jahr 2003 hatte ich dann den ersten Kontakt zu Industrierobotern.

Außerdem begleitete ich den Neuanlagenbau in der Kernmacherei in Wehrstapel. Seit Dezember 2008 bin ich als Produktionselektriker für die Robotertechnik zuständig.

Welche Ausbildung ist für Ihre Tätigkeit erforderlich?

Für meine jetzige Tätigkeit ist eine Ausbildung zum Elektroniker erforderlich, sowie eine Weiterqualifizierung im Bereich der Robotertechnik (Teilnahme an Programmier-, Elektronik- und ggf. Mechanikkursen). Es sind gute Kenntnisse in der SPS-Technik, der elektrotechnischen Planung und im Schaltanlagenbau gefordert. Des Weiteren muss man sich immer weiter fortbilden, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben.

Was sind Ihre zentralen Aufgaben und welche Fähigkeiten und Fertigkeiten benötigen Sie um Ihre Arbeit ausführen zu können?

Ich bin für die Instandhaltung aller Roboter in den vorhandenen Produktionsanlagen zuständig. Hierzu gehören die Pflege und Optimierung der Roboter-Programme, der SPS-Anwendungsprogramme sowie deren Visualisierung.

Außerdem bin ich Ansprechpartner wenn es um die Behebung von Störungen im Ablaufprozess der Roboter und der mit diesen in direkter Verbindung stehenden Produktionsanlagen geht. Nachdem Störungen beseitigt wurden, kümmere ich mich um die Störungsanalyse/ -dokumentation. Ich koordiniere alle elektrischen und mechanischen Reparatur- und Optimierungsmaßnahmen in Absprache mit dem Leiter der elektrischen Instandhaltung mit dem Ziel einer optimalen Anlagenverfügbarkeit.

In meinem Beruf ist es wichtig, eine gute Auffassungsgabe zu haben, da man täglich mit vielen verschiedenen Softwareprogrammen und Technologien arbeitet. In einigen Bereichen sind auch gute Englischkenntnisse sehr hilfreich. Es kommt häufig vor, dass man den Grund für Störungen nicht sofort findet und man unter Zeitdruck steht. Hier sollte man möglichst stressresistent sein.

Was macht M. Busch als Arbeitgeber aus?

Für mich als freiwilliger Feuerwehrmann ist es toll, dass die Firma M. Busch die Win-Win-Situation erkannt hat und ehrenamtliche Tätigkeiten unterstützt.
Bei der flexiblen Arbeitszeitgestaltung in unserem Betrieb gibt es auch einen Vorteil gegenüber einigen anderen Unternehmen: Es ist möglich, aufgebaute Überstunden stundenweise oder in ganzen Tagen abzubauen.

In den meisten Abteilungen herrscht außerdem ein angenehmes Arbeitsklima.
M. Busch ist stets darauf bedacht, neue Technologien zu fördern und wichtige Qualifikationen umzusetzen.

Welche Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung bietet Ihnen das Unternehmen?

In den meisten Jobs hört das Lernen ja nicht nach einer Ausbildung auf. Es ist ständig erforderlich, seine Kenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Die Firma M. Busch bietet entsprechende Fortbildungsmaßnahmen an. In meinem Fall sind noch weitere Kurse im Bereich Robotertechnik geplant. Auch durch Erweiterungen oder neue Produktionsanlagen könnten noch viele weitere interessante Themengebiete hinzukommen (Sicherheitstechnik, Bilderfassung, usw.).

Anja Feierabend, Disponentin

M. Busch Anja FeierabendWie ist Ihr Werdegang im Unternehmen?
1985 – 1987 absolvierte ich meine Ausbildung zur Industriekauffrau und wurde nach erfolgreicher Abschlußprüfung für 1 Jahr in die Abteilung Einkauf übernommen. Die folgenden 2 Jahre war ich in den Abteilungen Einkauf und Lohnbuchhaltung tätig. Zum 01.01.90 wechselte ich dann in die Abteilung Auftragslogistik nach Wehrstapel, wo ich bis zum 31.12.94 in Vollzeit tätig war.

In den Jahren 1995 bis 1999 widmete ich mich der Erziehung meiner beiden Kinder. Nach dem Erziehungsurlaub kehrte ich am 01.09.99 als Teilzeitkraft mit 20 Stunden pro Woche wieder zurück.

In den Jahren 2003 bis 2010 habe ich meine wöchentliche Arbeitszeit schrittweise angehoben und bin seit Mai 2010 wieder Vollzeit tätig.

Welche Ausbildung ist für Ihre Tätigkeit erforderlich?
Industriekauffrau

Was sind Ihre zentralen Aufgaben und welche Fähigkeiten und Fertigkeiten benötigen Sie um Ihre Arbeit ausführen zu können?
Die zentrale Aufgabe unserer Abteilung besteht aus dem Koordinieren vom Eingang der Kundenbestellung bis zur Auslieferung der Ware mit anschließender Rechnungsstellung. Termine und Bestellmengen werden nach Prüfung der Fertigungskapazitäten und evtl. Rücksprachen mit den Abteilungen Vertrieb, Arbeitsvorbereitung, QS oder Einkauf dem Kunden bestätigt. Alle Fertigungsaufträge, sowohl für die Gießerei als auch für die mechanische Bearbeitung im Werk Bestwig, werden von unserer Abteilung ausgelöst und überwacht.

Termin- und Mengenabweichungen werden mit den Kunden abstimmt. Nach Fertigmeldung der Aufträge werden die Speditionen bestellt und die betreffende Versandabteilung informiert. Bei Auslandsversendungen sind entsprechende Zolldokumente zu erstellen.

Als Mitarbeiterin der Auftragslogistik ist es wichtig, sich spontan auf die unterschiedlichsten Situationen und Personen einstellen zu können. Man sollte ein hohes Maß an Kommunikation und Verhandlungsfähigkeit besitzen und auch in Englisch kommunizieren können. Außerdem sind Kenntnisse im Bereich Zollabfertigung notwendig. Der Umgang mit modernen Medien wird ebenso vorausgesetzt wie Erfahrungen in den Office-Programmen.

Was macht M. Busch als Arbeitgeber aus?
Für mich war es ideal, dass M. Busch mir die Teilzeittätigkeit ermöglicht hat. Durch das Angebot der flexiblen Arbeitszeitgestaltung und -einteilung kann ich bis heute Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren.
M. Busch ist für mich ein Unternehmen, das durch seine hohe Technologie und Wettbewerbsfähigkeit zu den führenden Zulieferern von Bremskomponenten im Nutzfahrzeugbereich gehört.

Das Unternehmen legt viel Wert auf seine Mitarbeiter. Bis heute wurde auf den Einsatz von Leiharbeitern verzichtet.

Das angenehme Arbeitsklima und das gute persönliche Miteinander in unserer Abteilung machen für mich den Wohlfühlfaktor bei M. Busch aus.

Welche Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung bietet Ihnen das Unternehmen? Hat es geboten?
Ich habe bereits an diversen Schulungen zu unserem ERP/PPS-System Trend teilgenommen, sowie Englisch- und Zolllehrgänge absolviert. Auch bei der Einführung neuer Office-Versionen gibt es immer die Möglichkeit an Schulungen hierzu teilzunehmen.
Grundsätzlich ist M. Busch immer offen für arbeitsplatzbezogene und auch für allgemeine Weiterbildungswünsche.

Nico Frese, Auszubildender Gießereimechaniker Fachrichtung Maschinenformguss

Nico Frese, Auszubildender Gießereimechaniker Fachrichtung Maschinenformguss

Welche Ausbildung erlernen Sie?Nico Frese

Gießereimechaniker mit der Fachrichtung Maschinenformguss

Wieso haben Sie diesen Beruf gewählt?

Ich habe den Beruf des Gießereimechanikers gewählt, weil er sehr vielseitig ist. Es macht mir Spaß mit Maschinen zu arbeiten und Formen herzustellen. Außerdem finde ich die Arbeit mit flüssigem Metall sehr interessant.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei Fa. Busch entschieden?

Über die Ausbildung bei Fa. Busch habe ich von Bekannten bisher nur Gutes gehört. Das Unternehmen ist stabil und bietet mir eine gute Perspektive für die Zukunft.

Was sind Ihre zentralen Aufgaben und welche Fähigkeiten und Fertigkeiten benötigen Sie um Ihre Arbeit ausführen zu können?

Zu meinen zentralen Aufgaben gehört unter anderem das Herstellen und Abgießen von Formen, was handwerkliches Geschick erfordert. Hierbei ist es außerdem wichtig, dass man unempfindlich gegen Schmutz und Hitze ist. Eine weitere Aufgabe ist das Aufbereiten und Überarbeiten von Modellen. Zum Beruf des Gießereimechanikers gehört auch, Gussteile zu kontrollieren und eventuelle Fehler abzustellen. Man benötigt ein gutes mathematisches Verständnis um Gießkräfte zu berechnen. Außerdem repariere und warte ich Anlagen in der Gießerei. Grundsätzlich erfordert mein Ausbildungsberuf ein hohes Maß an Flexibilität.

Was macht M. Busch als Arbeitgeber aus?

Busch ist sehr engagiert, die Auszubildenden optimal zu unterstützen. Ein weiterer positiver Aspekt ist die flexible Arbeitszeitgestaltung. Außerdem gefällt mir das gute Arbeitsklima, welches für die Zufriedenheit der Mitarbeiter sehr wichtig ist.

Welche Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung bietet Ihnen das Unternehmen? Hat es geboten?

Die Fa. Busch übernimmt mich nach der Prüfung vorab für ein Jahr. Außerdem unterstützt Busch die Ausbildung zum Gießereimeister nach meiner Ausbildung.