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M. Busch GmbH & Co. KG
Ruhrstr. 1
D-59909
Bestwig Tel: +49 (0) 29 04-988-0 Fax: +49 (0) 29 04-988-177 Email: info@mbusch.de
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1830 Der Schmiedemeister Michael Busch (genannt Schmitten-Kaiuers) aus Meschede übernimmt von dem Freiherrn Max von Fürstenberg-Eggeringhausen eine Sensenschmiede im Nierbachtal. Der Standort lag unweit von dem jetzigen Betriebsgelände im Nierbachtal gegenüber dem firmeneigenen Parkplatz. Die Produktion umfasste nunmehr die Herstellung von eisenbereiften Gespannwagenachsen für landwirtschaftliche Fahrzeuge.
1860 Auf dem heutigen Betriebsgelände in Meschede-Wehrstapel entsteht ein Hammerwerk und eine Graugießerei. Es werden neben Schmiedeteilen zunehmend Achsbüchsen gegossen, weiterhin Kokillen und Maschinenguss sowie Poterieguss (Teile für Herde, Öfen, Kessel).
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1890 Vier Gründerenkel errichten in Bestwig eine neue Fabrik für Lastachsen und Patentachsen für landwirtschaftliche Fahrzeuge.
1924 Die beiden Werke in Wehrstapel und Bestwig werden zu einer Aktiengesellschaft M. Busch AG zusammengeschlossen.
1929 Die Firma M. Busch AG beschäftigt insgesamt 500 Mitarbeiter und ist ein bedeutender deutscher Hersteller von Lastachsen.
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1935 Die Firma M. Busch AG wird in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt.
1945 Bomben zerschlagen zu 90 % die Anlagen in Wehrstapel.
1945 - 1950 Mühsamer Wiederaufbau und Suche nach neuen Märkten für den erhofften Aufschwung in den Friedensjahren.
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1950 - 1960 Neue Produkte werden gefertigt u. a. Kartoffelroder, Kolben-Membran-Pumpen, Filterpressen, Gabelstapler und zunehmend Bremstrommeln. Die benötigten Gussteile für die genannten Produkte, die in Bestwig gefertigt wurden, werden in Wehrstapel gegossen. (Pumpengehäuse, Ständer und Rahmen für Filterpressen, Getriebegehäuse, Aufbauten für Gabelstapler)
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1960 Die Bergische Achsenfabrik Fritz Kotz und Söhne, Wiehl, wird Mitgesellschafter.
Es beginnt eine zügige Aufwärtsentwicklung für beide Betriebe. Die in Bestwig in der Freiformschmiede hergestellten Vollachsen werden ersetzt durch Hohlachsen. Bremstrommeln und Nabentrommeln für LKW und PKW-Anhänger werden in Wehrstapel gegossen und zunehmend auch mechanisch bearbeitet. Die Lufthämmer in der Schmiede in Bestwig werden ersetzt durch moderne hydraulische Hämmer und Pressen. Koksbeheizte Öfen werden auf Heizöl umgestellt.
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1961 Neubau der Dreherei in Wehrstapel. Die mechanische Bearbeitung von Bremstrommeln nimmt deutlich zu.
1964 Die Gesenkschmiede in Bestwig wird erweitert.
1966 Neubau der Fertigungshalle I mit Bürotrakt in Bestwig.
1967 Im Alter von 59 Jahren stirbt der Geschäftsführer Ernst Busch.
1968 Dipl.-Ing. Hans-Peter Busch und Dipl.-Kfm. Dr. Horst Schmitz-Dörner werden als Geschäftsführer bestellt.
1969 Die Gesenkschmiede in Bestwig wird weiter modernisiert. Durchstoßöfen werden ersetzt durch moderne Drehherdöfen.
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1969 1970 Erweiterung der Gießereianlagen in Gießerei I in Wehrstapel und Neubau eines Sozialgebäudes in Wehrstapel mit Küche, Toiletten, Wasch- und Umkleideräumen.
1971 Bau einer neuen Schmelzanlage in Wehrstapel mit den erforderlichen Nebenanlagen.
1974 Die Fertigungshalle II im Werk Bestwig wird errichtet – Achsmontage, Blechfertigung und mechanische Fertigung werden ausgebaut
1975 Errichtung einer Gießereiversuchsanlage zur Herstellung von Furanharzformen
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1976 In Bestwig wird die Fertigungshalle III gebaut.
1977 Anschaffung der ersten CNC-Drehmaschine in Wehrstapel. Erweiterung der Sozialräume des Bürotraktes in Bestwig
1978 Das Schmelzhaus in Wehrstapel wird erweitert. Zwei Netzfrequenz-Induktions-Tiegelöfen werden in Betrieb genommen. Neubau der Gießerei II mit einer Formatic-Formanalage, Gießstrecke, Ausleeranlage und Gusskühlung sowie Gussnachbehandlung.
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1979 - 1980 Die Gesenkschmiede in Bestwig wird stillgelegt. Es erfolgt die Übernahme einer Bremsbelagbearbeitung und -Montage. In Wehrstapel wird die Gattierungshalle als geschlossenes Gebäude mit Lärmschutzwand erweitert.
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1980 Anbau der Dreherei in Wehrstapel. Errichtung einer Lagerhalle für Fertigteile.
1981 Neubau des Verwaltungsgebäudes in Bestwig
1982 Errichtung einer Lagerhalle in Bestwig (1. Bauabschnitt)
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1983 Erweiterung des Schmelzhauses in Wehrstapel. Inbetriebnahme eines neuen Kupolofens mit Warmhalteofen. Die jährliche Schmelzleistung beträgt ca. 70.000 t.
1986 - 1988 Bau einer Verladehalle in Wehrstapel. In zwei Bauabschnitten werden die Lagerhallen in Bestwig erweitert.
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1990 Der Geschäftsführer Dr. Schmitz-Dörner scheidet aus und tritt in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wird Dipl.-Ing. Jörg Kempermann, Mitglied im Beirat, berufen.
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1991 Bau der Gießerei III in Wehrstapel mit Sandaufbereitung, Form- und Gießstrecke, Ausleeranlage und Gussnachbehandlung. Erweiterung der Kernmacherei und des Modellbaus.
1993 Nach der Inbetriebnahme der Gießerei III wird die Gießerei I stillgelegt. Die frei gewordenen Hallen werden als Rohteillager und zur Erweiterung der mechanischen Bearbeitung genutzt.
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1992 - 1993 Verlagerung der Achsfertigung für PKW-Anhänger aus Bestwig, Übernahme der Fertigung von Zuggabeln, Zugdeichseln und Kurzkupplungssystemen von der BPW in das Werk Bestwig
1994 Überdachung des Lager- und Verladeplatzes in Wehrstapel
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1998 Errichtung einer Leichtbau-Lagerhalle für bearbeitete Gussteile in Wehrstapel. Die BPW Bergische Achsen KG und eine Gruppe bei ihr beteiligter Gesellschafter übernehmen die Firma M. Busch vollständig.
1999 Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Wolfgang Krappe wird zum Geschäftsführer bestellt. Dipl.-Ing. Jörg Kempermann scheidet zum 31. März und Dipl.-Ing. Hans-Peter Busch zum 31. Dezember 1999 als Geschäftsführer aus.
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1999 2000 Die Zugdeichselfertigung und das Nutzfahrzeugprogramm werden zu BPW-Rába nach Ungarn verlegt.
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2001 Die Gießerei steigert ihre Leistung mit einer umfangreichen Investition um 20 %. Die Fertigungskapazitäten für Bremsscheiben werden weiter ausgebaut. Durch die Leistungssteigerung kann die Gießerei II stillgelegt werden.
2001 - 2003 Die mechanische Bearbeitung wird vom Werk Wehrstapel in das Werk Bestwig verlagert. Die Kapazität der Bearbeitung beträgt ca. 1 Mio. Stück pro Jahr.
2002 Das „leichte Programm“ (Fertigung von Gummi und Drehstabfederachsen für PKW-Anhänger mit den dazugehörigen Zugeinrichtungen) wird zu BPW-Fahrzeugtechnik, Paderborn verlagert. Erweiterung der Kernmacherei mit vollautomatischem Fertigungsprozess inklusive eines modernen Durchlauftrockenofens.
2003 Erstmals werden mehr Bremsscheiben als Bremstrommeln gefertigt.
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2004 - 2005 Planung, Errichtung und Inbetriebnahme einer neuen Gießerei für Bremsscheiben mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Mio. Euro.
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2005 Als erstes Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie in Nordrhein-Westfalen führt Busch das Entgeltrahmenabkommen (ERA) ein. Angestellte und Arbeiter werden zu Beschäftigten und nach einem gemeinsamen Entgeltsystem bezahlt.
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